Eintracht vom Main – Der offizielle Podcast von Eintracht Frankfurt

Eintracht vom Main – Der offizielle Podcast von Eintracht Frankfurt

Im offiziellen Podcast von Eintracht Frankfurt geht es um mehr als Fußball. Es geht um unseren Verein, seine Menschen, seine Geschichte(n) und sein Umfeld.

Transkript

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00:00:00: Und das Weihnachtsgeschenk ist dann erst am achtundzwanzigsten Dezember gekommen.

00:00:22: Elends lang her, aber das war mein erster Kontakt zu Eintracht Frankfurt.

00:00:34: Der Club-Podcast

00:00:35: von

00:00:36: Eintracht Frankfurt.

00:00:37: Für alle, die mehr wissen wollen über unseren Verein – seine Geschichte und sein

00:00:41: Umfeld!

00:01:03: Servus.

00:01:04: Danke für die Einladung und ich freue mich, dass ihr mal mich da ein wenig vor laufender Kamera auch präsentieren

00:01:11: könnt.

00:01:11: Ja wir freuen uns drauf!

00:01:13: Insgesamt was ich jetzt so aufgezählt habe... Ich hoffe ihr habt nichts vergessen.

00:01:15: das klingt nach einem sehr abwechslungsreichen Leben.

00:01:17: Hast du das Gefühl in dem dynamischen Verein wie Eintracht Frankfurt genau richtig zu sein?

00:01:21: Ja mein Leben ist ja oft der Rollercoaster also es geht dahin.

00:01:27: Ich sehe, war jetzt momentan Eintracht Frankfurt als Höhepunkt in einem Rollercoaster.

00:01:33: Ja ich bin total angenehm hier von den Leuten empfangen worden für mich extrem wohl und das genieße gerade obwohl natürlich drei vier Tage vor Meisterschaftsbeginn die Spannung steigt.

00:01:45: aber ja ich glaube dass sie da ganz gut herpasst.

00:01:48: noch zu Eintrecht.

00:01:50: Bist du trotzdem jemand der immer was Neues erleben muss?

00:01:53: Es scheint so.

00:01:54: Ich habe in meinen vorherigen Stationen immer gedacht, ich brauche ein bisschen Stabilität in meinem Job.

00:02:00: aber du hast schon angesprochen, ich bin auch als Feuerwehrmann in Österreich bekannt und da gibt es halt immer wieder kurze Einsätze oder hat es immer wieder kurz Einsätze gegeben.

00:02:11: Aber jetzt seitdem eben beim mit Nadi und Christian Peintinger unterwegs bin.

00:02:17: Ich hoffe, dass er auch in meinen weiteren Berufslehm ein bisschen Stabilität denkiert.

00:02:21: Und das tut mir persönlich ganz gut.

00:02:23: Du sagst, du bist gut empfangen worden?

00:02:24: Das ist ja so!

00:02:25: In diesem Trainerstab ... Schäftrainer und Co-Trainer Adi Hütter und Christian Pleintinger waren schon mal da.

00:02:30: Die waren erfolgreich.

00:02:30: Alex Meier ist der Fußballgott.

00:02:32: Du bist jetzt in Deutschland so ein bisschen der Unbekannte.

00:02:35: Wie sind die Leute dir trotzdem so begegnet?

00:02:37: Ja ich habe denke den Vorteil genossen, Adi und Peinti, wenn ich das so sagen kann, offene Türen eingegangen sind.

00:02:47: Denen ist irgendwie das Gefühl vermittelt worden, dass sie mit offenem Armen wieder aufgenommen wurden.

00:02:53: Und die bin dann einfach so wie man in Österreich sagt hinten nachgeschlüpft und bin mittendrin gewesen.

00:02:59: Das hat mir sicher auch geholfen.

00:03:02: Es war kaum abtasten.

00:03:04: Es waren einfach die Leitzern mit offenen Armen auch auf mich zugegangen vermittelt dann natürlich auch ein Gefühl von Wertschätzung und vom Wohlfühlen.

00:03:16: Und das habe ich so mitgenommen, und das genieße ich nach wie vor und schätze ihn natürlich auch sehr.

00:03:20: Bist du aus Graz?

00:03:21: Passt es alles hier so zum Steuernatorell?

00:03:24: Ja, das ist natürlich ... Hessen ist nicht Graz aber Monaco ist nicht graz.

00:03:29: also wir waren vorher, wie gesagt irgendwo in Südfrankreich und jetzt sind wir in Hessen.

00:03:35: die Sprache jeder.

00:03:37: oder Wenn ich mich bemühe, verstehen mich die meisten und somit ist das schon ein Riesenvorteil.

00:03:42: Und wenn man die eigene Sprache einsetzen kann und da die Leute so versteht dann ist das ja ein Risenvorteils.

00:03:50: Die Hessen sind mir in diesen letzten sechs, sieben Wochen schon sehr ans Herz gewachsen.

00:03:55: Das darf ganz weitergehen!

00:03:57: Da mal deine Herkunft grad rein sportlich?

00:03:59: Es gibt zwei rivalisierende Fußballvereine den GRK und SK Sturm.

00:04:03: Ich kenne jetzt nur die Einschätzung von Pinty, der sagt die schwarzen Götter weil er auch bei Sturm Graz gespielt hat.

00:04:08: Du hast beim GRK gespielt und trainiert... also ich nehme an, ihr habt so eine gesunde Rivalität

00:04:12: oder?

00:04:12: Ja niemand kann perfekt sein!

00:04:14: Also das hat auch der Pinti seine kleinen Fehler und Marken.

00:04:20: deswegen ja muss man aber darüber hinwegsehen.

00:04:24: Aber in den letzten Jahren muss man mir trotzdem recht geben.

00:04:28: Sturmkratz hat in den letzten Jahren den GRK überholt und hat auch international teilweise für Vorore gesorgt.

00:04:35: Und meine Zeit beim GRK war bis zum Jahr zwei Tausend Sieben, wir sind Meister geworden und haben auch ein paar Mal den Cup-Titel geholt.

00:04:43: aber aufgrund dann finanzieller Durbulenzen ist der Verein in Probleme geraten, hat in der letzten Liga anfangen müssen und diese Zeit, die siebzehn, achtzehn Jahre, die dann Sturmfohren war.

00:04:54: Die werden wir wahrscheinlich zu meinen Lebzeiten nicht mehr auffallen

00:04:57: können.

00:04:57: Ja gut, aber hier ist jetzt ein Mann der an den Enfield Road gewonnen

00:04:59: hat!

00:05:01: Das war auch eine schöne Geschichte im letzten.

00:05:05: Mein Lieber Bull ist dann im Anschluss daran Champions League-Sieger geworden und wir haben in der letzten Qualierunde zu diesem Champions League Serie zu Hause zwei zu null verloren.

00:05:18: und dann sind wir ohne große Erwartungen natürlich an die Enfield road gefahren und plötzlich haben wir eins zu Null geführt dort.

00:05:25: Und ja, das bleibt fürs Leben!

00:05:28: Das würde eine Sendung sprengen, aber das war natürlich schon ein Highlight in meinem beruflichen Leben.

00:05:34: Du hast relativ früh begonnen, Trainer zu werden?

00:05:37: Warum?

00:05:38: Weil du warst ja auch Junior-Nerzenausspieler.

00:05:39: Ja ich habe ... Ich war Innenverteidiger, mir hat das Tempo gefehlt.

00:05:47: Mein sportliches Limit war relativ klar zu sehen Und ich habe Sportwissenschaften studiert, bin dadurch auch sehr schnell irgendwo in das Trainer-Tänken hineingekommen.

00:05:59: Ich war besessen von dem Sporthor und habe gemerkt, dass mein persönliches Limit so ist, dass ich den ganz großen Sprung nicht schaffen werde.

00:06:12: irgendwo versucht, einen Weg in den Profifußball zu bahnen.

00:06:16: Und das ist mir dann aufgrund meiner Sportwissenschaftsstudium und auch als Physiotherapeut da war ich so ein bisschen in Österreich zu der Zeit nach der weiße Elefante, die eine ausgebildete Physiotherapie-Sportwissenschaft haben wir Trainerausbildung gehabt.

00:06:30: Das war jetzt nicht alltäglich und so bin ich dann in dieses Geschäft hineingerutscht besessen gewesen, teilweise natürlich auch nicht ganz unerfolgreich.

00:06:40: Und ja heute mit auch dann fünfzig Jahren kann ich sagen es war eine super Zeit natürlich auch sehr sehr bewegt.

00:06:46: aber jetzt bei Eintracht Frankfurt angekommen und da hat man schon einiges richtig gemacht.

00:06:53: Dieser Physiotherapeut, der passt ja auf den ersten Blick nicht rein.

00:06:56: Auf der anderen Seite doch!

00:06:57: Ich glaube, hilft dir das auch als Trainer in den Sachen Belastungssteuerung?

00:07:00: Ist es jetzt auch so ein bisschen...

00:07:01: Ja vielleicht gar nicht so in der Belastungsteuerungen sondern es geht darum auch.

00:07:06: Ich habe sehr viel mit Verletzten spielen in meiner... Anfangszeit beim GRK zu tun gehabt, du kommst mehr oder weniger in die Gehirn der Spieler hinein.

00:07:16: Du weißt ja wie sich ein verletzter Spieler fühlt, der über Monate verletzt ist und nicht dabei ist.

00:07:22: Du warst wie Spieler sich fühlen, die wieder daran kämpfen um in eine Mannschaft zu kommen.

00:07:30: Du bist ein bisschen nicht immer ganz am Mainstream sondern auch immer irgendwo wo es nicht so läuft.

00:07:37: Und diesen persönlichen Zugang oder diese Gedankengänge der Spieler, die haben wir schon sehr geholfen.

00:07:43: Dann auch in meiner Zeit als ich ein neues Schifftrainer gearbeitet habe.

00:07:46: Also es war super Learning und da ein Super-Einstieg.

00:07:50: Ich bin ja gleich mehr oder weniger in die oberste Etage in Österreich eingestehen.

00:07:56: Anders wäre das gar nicht möglich gewesen und habe sicher davon profitiert.

00:08:01: Wo liegen jetzt die Schwerpunkte an Arbeit?

00:08:03: Ja, Tadi und der Beinte haben mich vom ersten Moment dann ins kalte Wasser geworfen.

00:08:10: Ich war im technisch-taktischen Bereich immer dabei.

00:08:14: Der Beinte und ich haben in Monaco die Standard-Situationen gemeinsam gemacht.

00:08:21: Und jetzt ist vielleicht auch ein bisschen der Link, die Verbindung mit dem Performance Team, den Konditionstrennen.

00:08:29: Es ist eigentlich bunt gemischt.

00:08:31: und die Kombo.

00:08:33: Jetzt mit einer Alex, der ein unheimliches Gespür für Spieler hat.

00:08:38: Der noch so ein bisschen wie eine Raubtier ist kann man das so sagen.

00:08:42: Das passt wunderbar und ich hoffe, dass wir eigentlich im Prinzip alles abdecken können.

00:08:47: Jetzt machen wir einen kurzen Cut, weil was sich sonst so ausmacht, was wir über dich wissen müssen, das möchten wir jetzt in der Schnellfrage-Runde klären Eagles Eleven.

00:08:55: Kurze Fragen und deine Antworten dazu!

00:08:57: Und ich fange mal an, weil du als Graz kommst.

00:08:59: Calleins Böhm oder Arnold Schwarzenegger?

00:09:01: Ja, ganz klar.

00:09:02: Arnold Schwarzenegger.

00:09:03: Also

00:09:03: lieber Terminator als Sissi-Film ist auch klar!

00:09:05: Was ist deine erste Erinnerung an Eintracht Frankfurt?

00:09:11: Da hat mir meine Mutter ein Trikot zu Weihnachten versprochen von Eintracht Frankfurt und der Flieger ist nicht gelandet, wo das Eintrecht Frankfurt T-Shirt oder Dress drinnen war und ich bin ohne Weihnachtsgeschenk da gestanden.

00:09:28: Und das Weihnachts-Geschenk ist dann erst am XXI.

00:09:30: Dezember gekommen.

00:09:32: Elendslang her, aber das war mein erster Kontakt zu Eintracht Frank.

00:09:36: Du musst doch mal nachfragen!

00:09:38: Warum wolltest du unbedingt das trinken?

00:09:40: Ja, es war immer irgendwie... Vielleicht schließt sich heute der Kreis.

00:09:45: Es war eine Faszination.

00:09:47: Die Farben, die auch Deutsche Bundesliga hatten wir damals nicht.

00:09:52: Das war ja nicht alltäglich, dass man das im österreichischen Fernsehen konsumieren konnte.

00:09:57: Aber wenn man so besessen war, wie ich.

00:09:59: Der hat versucht ihm irgendwo seine Fühle auszustrecken und dann ist er von mir auch Eintracht Frankfurt aufgebobt.

00:10:07: Und ja, Bruno Pizzer war natürlich eine Legende.

00:10:10: Bruno Pizzer war mein Vorbild in meiner Entwicklung als junger Spieler.

00:10:17: Er war in der Nuhr-Legende, wo ich ins Fußball geleben habe, als Kind hineingeschmeckt hab.

00:10:26: Und ja, ich wollte immer der Bruno Betze sein und das war dann so der Kontakt zu Eintracht.

00:10:33: Okay!

00:10:34: Dein Lieblingsessen?

00:10:36: Der ergibt es viele.

00:10:38: Bin natürlich ein Marillenknödel, Kaiserschmarrn, Apfelstroll mit Vanillesauce.

00:10:44: dort bin ich ganz gut aufgehoben.

00:10:47: aber natürlich muss ich wissen oder weiß nicht dass ich das nur in beschränkten Massen konsumieren kann.

00:10:53: Der Anni ist schon die nächste Antwort.

00:10:55: Mehr oder Berge?

00:10:57: Ganz klar, Berge!

00:10:58: Da gehört der Marienknüttel auch hin, gell?

00:11:00: Dein Idol als Kind

00:11:02: von Bärzei.

00:11:04: Was ist dein Lieblingsort in Frankfurt?

00:11:05: Gibt's denn schon?

00:11:08: Ja ... äh ... das Stadion.

00:11:11: Ich war eine Gefreinsverantwortliche und da der Adi hat mich dann in den Stadionen jetzt einmal hineingeführt.

00:11:18: Die war ich schon mal in der ersten Zeit wieder Beinte und Ari.

00:11:22: hier gearbeitet haben wir mal als Zuschauer im Stadion.

00:11:25: Und jetzt war ich bei zwei Konzerten, das hat irgendwie so was Magisches für mich.

00:11:31: da zieht es mich irgendwie hin und ich freue mich extrem auf das erste Heimspiel.

00:11:35: jeder erzählt der hautst er die Ohren weg, da haut sie um und auf das bin ich natürlich schon höchst gespannt.

00:11:45: aber ich habe irgendwie so zieht's mir dort immerhin und deswegen ist das ganz gewaß Stadien

00:11:49: Ein Thema Konzert als wär's abgesprochen.

00:11:51: In welcher Band würdest du passen?

00:11:54: Ja, mein absoluter Klinik ist der Bonavocs und deswegen glaube ich, dass ich da statt die Edge irgendwo einmal als Gitteri gut passen würde.

00:12:06: Sommer oder Winter?

00:12:07: Winter.

00:12:09: Welche besondere Fähigkeiten würdest Du gerne besitzen?

00:12:14: Das ist schwierig.

00:12:16: Ich würde gern ... ob und so den Mardi seine Gedanken lesen können.

00:12:26: Lieber einst Null oder fünf vier gewinnt?

00:12:30: Es ist ein großes Umdenken passiert seit meiner Zeit als Chef-Trainer, wie soll ich sagen, als Feuerwehrmann war es immer ganz klar die Null zu halten und irgendwie das Spiel zu gewinnen.

00:12:44: mit der Denkweise vom Mardi und von Beinti hat sich das natürlich geändert momentan auf fünf vier

00:12:51: Perfektionist oder

00:12:54: Improvisations-Talent?

00:12:55: Ja, ich habe natürlich bei deinen Kollegen nachgefragt.

00:12:57: Siehe sofort, sprich ihn auf seinen sprichwörligen Ordnungssinn an!

00:13:02: Habe ich gewusst oder habe ich geahnt dass diese Frage gekommen wäre?

00:13:06: Ich muss mal sagen ein geordneter Code und deswegen habe ich in der Regel das meiste im Griff aber... meine Schreibtisch beziehungsweise mein Kleiderkasten im Trainingszentrum ist nicht besonders ordentlich.

00:13:21: Das spricht jetzt nicht für mich, aber es ist die

00:13:23: Wahrheit.".

00:13:23: Du

00:13:23: hast dementsprechend kommentiert.

00:13:25: Ja

00:13:25: ganz klar und ich kriege jeden zweiten Tag eine Erinnerung dass irgendwas nicht so ist wie sein sollte und die beiden sind natürlich Bein ist ein Monk.

00:13:37: Da muss ja alles auf einem Zentimeter genau sein und deswegen habe ich es als geordneter Code umso schwieriger in dieser Gruppe.

00:13:44: Sie haben beide gesagt, du bist ein passionierter Rad-und Skifahrer?

00:13:47: Also vor allem Skifahren!

00:13:48: Ja das ist mir in die Wiegel geleckt.

00:13:51: Ich bin mit drei Jahren das erste Mal auf Schienen gestanden und deswegen hab' ich auch vorher gesagt, ich bin Wintermensch im Winter auf zwei tausend vierhundert Meter einen Sonnentag stehen kann, dann vergiss ich alles rundherum um mich.

00:14:11: Ich sitze gerne am Montenberg und genieße die Ruhe.

00:14:13: Und ich wohne auch in so einer Umgebung wo es einfach neiligt.

00:14:18: Wie gesagt ist es offensichtlich dass ihr ein sehr freundschaftliches Verhältnis habt, Adi peintin du?

00:14:22: Was ist eigentlich eure gemeinsame Geschichte?

00:14:24: Wo sind die Wurzeln?

00:14:26: Ja, in Beinti den kenne ich seit forty-fünf Jahren.

00:14:30: Sein Papa war mal mein Trainer.

00:14:33: Wir sind gleich alt, haben gegeneinander gespielt und haben den ähnlichen Schulweg gehabt.

00:14:39: Und so hat sich diese Verbindung nie auseinandergegangen.

00:14:45: Der Ady war, man glaubt es zwar kaum, ein Spieler von mir beim GRK.

00:14:51: In meiner Anfangszeit, wo ich ein neues Code-Trainer und Physiotherapeut auch in einer Funktion gewirkt habe, war Adilang verletzt.

00:15:00: Und da hab' ich ihn – wie soll man sagen?

00:15:03: – gebeinigt und gequält oder selten mal heute noch vor.

00:15:06: Aber ganz so schlimm kann es nicht gewesen sein, wenn diese….

00:15:10: Dort hat sich eigentlich auch eine Freundschaft und Wertschätzung geformt und gebildet und seitdem kennen wir uns.

00:15:18: Mit der Zeit, wo der Adi und der Bein, die am Weg waren, war dann auch immer wieder ein Kontakt.

00:15:24: Ich habe die Spiele von ihnen verfolgt und sie haben meine Entwicklung oder meinen Werdegang mit verfolgen und auch mitgeprägt.

00:15:33: Es waren immer wieder lange Gespräche mit einem Adi am Telefon wie er Situationen sieht – das war ein extrem guter Austausch!

00:15:43: Und dann war immer die Geschichte, ja irgendwann vielleicht passt es mal, wir werden zusammenarbeiten Und vor dem letzten Engagement hat es wirklich gepasst.

00:15:52: Es war oder ist für mich nach wie vor ein jeden Tag ein Erlebnis mit den beiden zusammen zu arbeiten.

00:16:00: Du sagst, du hattest schon eine Weile gebraucht bis ihr zusammengefunden habt – also jetzt beruflich!

00:16:04: Du bist einen eigenen Weg gegangen….

00:16:05: Also klar, GRK haben wir schon gesprochen, Double geholt, Europa Cup gespielt und dann was auch so auffällt... Du warst Co-Trinter der Nationalmannschaft von Bach rein und dann bei dem Topclub in Emiraten.

00:16:16: Also wie kam das und wie war es eigentlich?

00:16:19: Ja, die Zendezeit wird leider nicht reichen.

00:16:22: Aber der damalige Teamchef Josef Hickersberger in Österreich hat mich angerufen und hat mir gefragt ob ich mit ihm in die Emirate gehe.

00:16:32: Ich habe damals nicht einmal gewusst genau wo die Emiraten sind.

00:16:35: Das war jetzt nicht so in aller Munde damals noch.

00:16:38: Da bin ich dann hineingestolpert und er hat gesagt, da kann ich es so an.

00:16:41: In drei Monaten sind wir wieder zu Hause, weil wir schaffen das dort nicht.

00:16:46: Und dann sind wir dort meister geworden mit dem Verein nach twenty-fünf Jahren.

00:16:50: Das war ein Riesenerlebnis!

00:16:52: Nach einem Jahr hat der Josef die Nationalmannschaft von Bachrein übernommen.

00:17:00: kann man so sagen ein kleines Missverständnis.

00:17:02: Und nach vier Monaten sind wir dann wieder zu dem Verein in den Emiraten zurückgegangen und haben meine zweite Saison dort fertig gemacht, aber ich musste dann einfach obbrechen weil ich kleine Kinder zuhause gehabt habe und dass sie mit der Familie waren nicht mehr kompatibel und mir war dann das.

00:17:19: Meine Familie oder das Wohl meiner Familie ist mir dann doch näher gedrängen als dieses Abenteuer in den Emiraten weiterzuführen.

00:17:27: Aber ich habe sehr, sehr davon profitiert.

00:17:30: Das war ein super Erlebnis.

00:17:31: Ich kann natürlich auch unendlich viele Geschichten davon erzählen.

00:17:35: Aber es war ein sehr prägender Teil in meiner Entwicklung.

00:17:40: Ja, wirklich so eine Lifetime-Experience halt auch.

00:17:43: Absolut!

00:17:44: Also Leben im Islam, Leben in der Wüste und Leben in Abu Dhabi – das hat schon was.

00:17:54: Es ist auch schön, dann wieder in den Bergen zu Hause zu sein.

00:17:57: Ich habe aus Spielerkreisen gehört, dass du auch manchmal mit Jalla-Jalla antreibst.

00:18:01: Spricht

00:18:01: Arabisch?

00:18:02: Ja natürlich!

00:18:03: Das ist das notwendigste Wortkovalat, das man am Platz braucht.

00:18:08: Das habe ich mir natürlich in zwei Jahren Arabien oder Emiraten angeeignet.

00:18:13: Ich bin heute noch ein wenig enttäuscht von mir, dass ich diese Zeit nicht so genützt hab, dass es arabisch besser gelernt hätte Weil es einfach ein Riesenschatz gewesen wäre, noch besser dieser Sprache mächtig zu sein.

00:18:28: Aber vor zwei ... Also in Monaco hab ich dann doch sehr intensiv versucht, französisch zu lernen.

00:18:35: Das ist mal wesentlich besser gelungen als Arabisch aber auch wesentlich einfacher gewesen als Arabische.

00:18:41: Dann ist aus dem Co-Trainer oder Cheftrainer der Feuerwehrmann geworden also der Jörg Berger Österreich sozusagen.

00:18:47: Du hast vier Teams vom Aufstieg gerettet?

00:18:51: Acht!

00:18:51: Ich habe achtmal eine Mannschaft am letzten Platz übernommen und bin hier abgestiegen.

00:18:55: Was?

00:18:55: Unter anderem Alltag als Nachfolger von der Hirothose?

00:18:59: Ja, genau.

00:18:59: Ich war zweimal in Altach.

00:19:01: Einmal habe ich aber mit der Saison begonnen.

00:19:03: Und ja, ich war bei Admir damals noch in der Bundesliga im Hardberg beim Mattersburg.

00:19:09: War kein Innsbruck, Blau-Weiß-Lins... ...und es war immer Feuerwehrhelm aufsetzen.

00:19:17: Wie macht man so was?

00:19:17: Falsch darauf!

00:19:20: bekommt eine gewisse Routine dabei, bekommt ein gewisser Tools.

00:19:27: Eignet man sich an, die dann immer wieder funktionieren.

00:19:30: und wenn man dann immer diese teilweise Mission Impossibles schafft, dann kriegt man einen gewissen Namen, der dann an einer bleibt.

00:19:41: Das war am Ende schon fast der Wenig.

00:19:45: Unangenehm, weil es einfach nur immer geheißen hat.

00:19:48: Welche Mannschaft ist letzter?

00:19:49: Ja, passt darauf mein Klaus Schmittern!

00:19:51: Der wird das machen, Stahlhelm auf und dann ist man vier Monate in einer anderen Dimension.

00:19:58: Es geht um Existenzen, es geht um einen Verein in der Liga zu halten.

00:20:07: Da geht's nicht darum schön zu spielen, da gehts darum zu punkten, da gibt's darum zu überleben.

00:20:14: Das ist enorm nervend zu reißen, das ist enorm intensiv und es kostet sehr viel Substanz.

00:20:21: Und irgendwann war dann auch der Augenblick, wo ich mir gedacht habe ob ich das jetzt noch acht Jahre lang mache?

00:20:27: Da waren die Möglichkeiten mit dem Adi Hütter und dem Christian Beintinger ein Trio zu bilden.

00:20:35: Eine willkommene Abwechslung hat mir persönlich und meiner Gesundheit auch sehr gut getan.

00:20:41: Ja, aber ich stelle es mal schwierig vor.

00:20:43: Du bist erst einmal eine Mannschaft, die du nicht zusammengestellt hast und man möchte ja irgendwann auch mal was aufbauen.

00:20:49: Und das ist natürlich ... Du kommst dann in einer Kabine rein.

00:20:53: Die Erwartungen der Leute sind weit ... Der momentane Output ist weit unter den Erwartungern, was der Verein im Laufe der Saison aufgebaut hat oder zu Beginn der Saison ausgegeben hat.

00:21:08: Die Spieler sind alle ... enttäuscht, laufen unter dem Rad und sind genauso unrund wie alle Funktionäre.

00:21:19: Und du kommst dann herein und musst in erster Linie einmal die Köpfe gerade richten.

00:21:25: Du musst einen positiven Auge versprühen.

00:21:30: Du muss schauen dass das ganze mal stabil wird.

00:21:34: Das kostet schon sehr viel Kraft.

00:21:37: Natürlich, wenn's dann immer wieder gelingt ist es schon was Magisches kann man sagen und macht schon Spaß.

00:21:45: aber bis es dann immer weiter gelungen ist.

00:21:48: hat es natürlich einige Nächte gegeben, die man sich nicht wünscht.

00:21:53: Ja

00:21:53: oder hast du das immer wieder gemacht?

00:21:54: Aus der Zeit gibt's dann das berühmte Zitat mit dem Koksäufer aus der Koksääufer.

00:21:57: Der kommt auch nicht so leicht weg vom Gift und als Trainer.

00:21:59: Wenn man das als Lebenselixi hat, macht man sie überwieder!

00:22:02: Ja, da ist gut recherchiert.

00:22:04: Gewisse Aussagen sind

00:22:05: sehr bekannt zu sein in diesem

00:22:07: Bereich.

00:22:08: Die gewissen Aussagen haltet mir meine Frau heute noch vor aber es ist die Wahrheit.

00:22:13: ja also das ist einfach.

00:22:15: dann Fußballtrainer zu sein ist trotzdem eine Sucht.

00:22:19: Wenn man das mal Intus hat, wenn man es erlebt hat diese Emotionen die dann möglich sind in einer Kabine wie ein Mannschaft auf jemanden reagiert, wie wir mit Niederlagen umgehen, wie man mit Erfolgen umgeht... Das ist wie Rauschgift für mich und das kann man jetzt nicht so gesundheitsschädlich wie das was man irgendwo illegal Bauen aufkaufen

00:22:48: kann.

00:22:48: Genau, liebe Kinder!

00:22:49: Nicht coaxen, trainieren.

00:22:51: An Sky Ausdreher hat es gedacht wer solche Sprüche macht der muss Fernsehexperte werden.

00:22:56: Wie ist das so für dich gewesen?

00:23:00: Das war ein Riesen-Abenteuer.

00:23:05: Sky hat mich kontaktiert und hat mir gefragt ob ich in die neue gestaltete Champions League Sendung kommen möchte, ob ich mir vorstellen kann.

00:23:14: Damals war der Meier in Deutschland, der diese Präsentationen gemacht hat und ob ich mich das vorstellen kann?

00:23:26: Ich habe gesagt Leute, ich bin weder Holländer noch Österreicher und ich spreche so wie der Schnabel gewachsen ist Und ich habe das aber dann trotzdem angenommen, war natürlich am Anfang schon sehr, sehr gefordert.

00:23:45: Aber es ist von Sendung zu Sendung besser geworden und die hab's dann geliebt und das war ein riesen Erlebnis auch mit verschiedensten Persönlichkeiten.

00:23:54: Didi Hamann, Lothar Matthäus, Teamchef Franco Fodor wie er immer zu Gast war zu arbeiten und das hat mich natürlich auch geprägt bzw ja in meiner Entwicklung als Trainer weitergebracht, du bist ein bisschen hinter den Kulissen.

00:24:08: Du merkst wie Journalisten denken oder was soll man liefern?

00:24:15: Was unterscheidet sie von einem Chef-Trainer bzw.

00:24:17: von einem Trainer zu einen Journalisten beziehungsweise zu einem Bandit oder zu einem Fernsehexperten?

00:24:24: Das ist dann schon eine breite Perspektive.

00:24:29: Also Medienerfahrung, das eine hat sich irgendwie als Trainer weitergebracht.

00:24:32: Spielte aus einer anderen Perspektive zu schauen?

00:24:34: Natürlich!

00:24:35: Wir sind dann immer... haben uns extrem akribisch auf diese Sendungen vorbereitet, Mannschaften filetiert, Szenen filettiert.

00:24:46: Und das war natürlich auch höchste Ebene.

00:24:47: Ich war ein österreichischer Bundesligatrainer und plötzlich kommentierst du bzw.

00:24:53: analysierst Du Liverpool gegen Bayern München oder Real Madrid gegen Paris Saint-Germain.

00:24:58: Das sind natürlich Quartensprünge, ob man jetzt sie auf Alltag gegen Matersburg vorbereitet.

00:25:05: aber ein paar Jahre oder zwei Jahre später, drei Jahre später haben wir selbst in der Champions League gespielt und da waren sicher Dinge die dort mitgenommen haben bzw.

00:25:17: dass ich davon profitiert habe keine Frage.

00:25:19: Aber das war doch wieder der Tourinartshop der gereizt hat?

00:25:21: Ja,

00:25:22: es war dann plötzlich einen Tag vor Salzburg gegen Bayern München.

00:25:27: Die Sendung ist gestanden Wir wurden alle vorbereitet Und dann ruft mir der Verantwortliche von Hardberg an und sagt Klaus wir steigen ab.

00:25:36: Ich habe die Sendung gekresst, weil ich Trainer sein wollte.

00:25:44: Was man damals unendlich leid getan hat, diese Sendung nicht machen zu können.

00:25:50: Aber es war mir dann doch den Rasen zu reichen in der Kabine zu gehen.

00:25:58: Das hab' ich für twenty-fünf Jahre lang gemacht und Das legt man dann doch im Näher, als in einem Studio zu sitzen und Schmäh zu führen.

00:26:10: So, jetzt fahr das mal.

00:26:11: wie bist du damit Adi zusammengekommen?

00:26:13: Für Monaco!

00:26:15: Das ist auch eine schöne Geschichte.

00:26:19: Wir sind gemeinsam nach Abu Dhabi gefahren um Freunde zu besuchen die schon dort waren.

00:26:29: Für mich habe ich gerade keinen Job gehabt, da hatte ich ebenfalls nicht.

00:26:33: Und dann sind wir am Abendessen gegangen und der Christian Beininger war auch dabei.

00:26:39: Plötzlich hat er mir gefragt ob man vorstellen kann in dieses Team einzusteigen.

00:26:48: Da war für mich eigentlich gar keine Minute Zeit zu zögern weil ich einfach gedacht habe es gibt beschert mir die Möglichkeit mit zwei super Menschen gemeinsam an Weg zu gehen, aber auch in eine andere Fußballdimension aufzusteigen.

00:27:05: Und wobei wir gar nicht gewusst haben, wo der Weg eigentlich hingehen wird und deswegen war das für mich keine Minute, wo ich gezweifelt oder gezögert hab' und es wurde sich dann für mich jetzt im Nachhinein ein absoluter richtiger Weg beziehungsweise als richtige Entscheidung herausgestellt, dass es absolut gut war diesen Weg mit den beiden zu gehen.

00:27:31: Wie ist eigentlich Arbeit mit Adi hier?

00:27:32: Kann ja auch emotional sein!

00:27:34: Natürlich, das ist ja gar nicht immer so einfach.

00:27:39: Adi ist mein Chef und man darf das auch sagen wir sind auch Freunde.

00:27:45: Man muss das immer wieder trennen und splitten.

00:27:47: wenn wir hier am Abend hinausgehen vor die Tür gehen einmal zu einem Abendessen gehen oder uns gemeinsam am Abend irgendwo treffen, sind wir Freunde.

00:27:55: Und zwischen acht und achtzehn Uhr ist er der Chef und da gibt es klare Regeln.

00:28:02: Und die haben wir von Anfang an gewusst wie man das handeln muss – das war ja nicht so einfach, ich war zehn Jahre lang Chef-Trainer und plötzlich steigt mir dann wieder in eine andere Rolle.

00:28:14: aber natürlich hat sich hier und dort auch einmal in Frankfurt Kotschreibereien gegeben.

00:28:20: Ich denke, das befruchtet das Ganze.

00:28:23: Aber man muss dann immer wieder um achtzehn Uhr rausgehen und sagen okay wir sind Freunde auch und es ist ein guter Weg eher kann das perfekt.

00:28:32: er macht es ja schon seit zehn Jahren in Christian Binding auch Und ich bin dann auch hier dort wieder in diese Rolle hineingeschlupft dass ich Diese Erfahrung die die beiden schon mit dieser Situation gehabt haben davon profitiere ich heute

00:28:46: aber das wahrscheinlich schon so dass man kritische Situationen schon mal mit Humor lösen kann

00:28:51: Natürlich auch.

00:28:54: Man tut sie leichter, wenn man sich gut kennt und das hilft uns natürlich schon in unserer täglichen Arbeit oder auch, wie man so schön sagt, reinregnet.

00:29:02: Oder wenn es von links und rechts her einbläst, dann tut man sie leichtere, wenn wir sie gut kennt.

00:29:07: Und wenn man Gefühle füreinander hat.

00:29:10: Wie war denn die Arbeiten im Monaco?

00:29:13: Trainer am Büro mit Blick aufs Meer an der Côte d'Azur,

00:29:15: alles schön.

00:29:17: War schön aber die Stadien waren immer leer.

00:29:20: Spitz und Fußball, aber keine Fälle!

00:29:21: Das gibt ja... Dass man sagt, man hat alles, das funktioniert er nicht.

00:29:28: Es war natürlich der Lifestyle in... Wir haben ihn nicht in Monaco gelebt sondern in den Bergen, an der Küste.

00:29:36: Das war überragend des Lebens Lifestyle, wie man das so schön sagt.

00:29:42: Viele Leute voran an die Cote d'Azur auf Urlaub, wir haben dort gearbeitet... Aber in der Stadion hat es mir nie in Monaco so hingezogen als diese Stadien und es war aber trotzdem... Wir haben auf sehr hohem Niveau in Frankreich performt, sind zweimal in die Champions League gekommen, haben auch die Champions-League gespielt.

00:30:03: Das war ja nicht nur für mich eine neue Erfahrung sondern auch für Nadia und für Pente Und das hat dem Ganzen schon einen extremen Scham gegeben.

00:30:12: und es war dann die große Frage, wo geht's jetzt danach hin?

00:30:16: Welche Möglichkeiten ergeben sich.

00:30:18: Und plötzlich ist Frankfurt irgendwo zum Thema geworden und innerhalb von einer Minute auf der anderen waren für die beiden klar – Es geht nach Frankfurt!

00:30:30: Ich hab natürlich die Geschichten gekannt und bin voller Vorfreude dann auf den Zug aufgesprungen.

00:30:39: Also war das von vornherein klar?

00:30:40: Weil es ging glaube ich im Oktober, am fünfundzwanzig zu Ende in Monaco.

00:30:44: Dass du sagst okay jetzt mal kurze Auszeit oder ich mache was anderes oder ich warte weil Adi bekommt bestimmt wieder etwas Gutes.

00:30:49: Nein, es war dann ein sehr offenes Gespräch zwischen Adi und mir Und er hat gesagt Was machst Du jetzt Klaus wenn jetzt dein österreichischer Bundesligist sich wieder in Abstiegslöckchen befindet und deine Telefonnummer noch die alte ist?

00:31:07: gesagt, wenn du möchtest, dass ich bei euch dabeibleibe oder mit euch den nächsten Schritt mache.

00:31:14: Dann hebe ich nicht ab und so.

00:31:17: Das war der Deal und dann war eigentlich ... Für mich war klar, dass sich dem nächsten Schritt auch mit den beiden machen kann.

00:31:23: Und für ihn so scheint es auch.

00:31:25: Es war nie eine Diskussion mehr, dass da nicht Teil dieses Teams

00:31:29: bin.".

00:31:31: In Österreich kann sich kein Abstiegskandidat mehr Hoffnung machen?

00:31:34: Nein!

00:31:36: Gut so, und es gibt auch andere die das sehr gut machen können.

00:31:39: Und deswegen mir geht's jetzt nicht wirklich aktuell los.

00:31:42: wie freue ich mich, dass wir mit der Eintracht am Samstag starten können und ich in Neu gegen Neue mit neuen Mannschaften oder Beschäftigen neue Stadien kennenlerne, neue Atmosphäre kennenlernen.

00:31:58: Das war ja schon sehr eindrucksvoll.

00:31:59: jetzt da im Wochenende gegen St.

00:32:01: Denis.

00:32:03: Man ist ja nicht nur Trainer, sondern man sitzt ja auch ein bisschen wie soll ich sagen als Fan da drinnen und denkt Pauja das ist ja schon noch einmal eine andere Dimension.

00:32:13: Und auf das freue ich mich und ich bin davon überzeugt dass wir einen guten Schritt gemacht haben und man merkt auch denke ich dass wir da ganz gut herpassen.

00:32:23: Ja glaube auch dass es schon sehr gut ist.

00:32:26: insgesamt jetzt für dich Du arbeitest mit sehr vielen jungen Spielern auch zusammen.

00:32:30: Wie groß ist da die Herausforderung auf der Reiz?

00:32:33: Ja, das ist vielleicht auch ein eigen Gedankentrend dahinter wo man denkt ich wäre immer älter und die Spieler wären nicht mehr Jünger.

00:32:46: aber es ist trotzdem dieser Weg oder diese Gedanken des jungen Spielers nachzuverfolgen in versuchen ihnen zu helfen Ein wenig in ihr Hirn hineinzukommen, ist extrem spannend und hält einen auch oder hält nicht zumindest sicher noch ein Stück weg jung.

00:33:06: Und ich liebe es mit jungen Spielen zu arbeiten und habe auch immer wieder das Gefühl oder das Feedback, dass die Spieler das respektieren bzw.

00:33:14: ja zu schätzen wissen.

00:33:17: Deswegen hält diese Arbeit auch im Kopf jung!

00:33:22: Hast du das Gefühl, dass die jungen Spieler so ein Gegensatz zu früher, weil es jetzt auch teilweise anders ausgebildet sind?

00:33:26: Dass sie mehr hinterfragen.

00:33:28: Dass man ihnen mehr Input geben muss?

00:33:30: Ja auf alle Fälle ja auch die technischen Möglichkeiten sind viel besser.

00:33:36: Du kannst jedes Trainingssequenz... zehn Minuten später mit dem Spieler besprechen.

00:33:43: Du kannst da jedes Leistungsparameter mit dem Spieler analysieren, es gibt so viele Möglichkeiten jetzt die früher vielleicht viel mehr mit Intuition zu lösen waren.

00:33:57: heute hast du mehr Fakten.

00:33:59: Die Spieler kennen ihre Sequenzen oder haben ihre Spiele bereits gesehen sind natürlich aufgrund von Akademien, so wie es wir in Österreich haben oder Leistungszentren sehr gut vorgebildet und das ist schon immer mehr Challenge als früher war.

00:34:17: Früher war es mehr Intuition, mehr Gefühl und heute ist das Ganze schon sehr faktenbasierend.

00:34:25: aber es sind trotzdem bleibens am Ende junge Menschen die denen man versucht jetzt auch ein wenig abseits vom Fußball lagen gewisse Richtung mitzugeben.

00:34:37: Ich denke, dass man trotzdem ein weniger nazierischer Faktor nicht von aukelässigen

00:34:45: kann.

00:34:46: Aber ich glaube, du hast gerade auf die Umspiele heute wahnsinnig viel einprasselt?

00:34:49: Ja wahrscheinlich viel zu viel und sie können teilweise auch vielleicht gar nicht mal so selbst unbeschwert sein weil sie zum Teil beobachtet werden sich auch zurecht irgendwo beobachtet fühlen.

00:35:06: Das ist sicher schwieriger, heute einen einfachen Zugang in das Profigeschäft zu finden.

00:35:14: Wie es nach vielleicht zehn, fünfzehn Jahren nur bin ich davon überzeugt.

00:35:20: Also das Samstag Bundesliga geht los bei Union Berlin.

00:35:22: Vorbereitung war ordentlich und Brandford ausklammern aber das haben wir schon abgearbeitet.

00:35:26: St.

00:35:26: Tönes war glaube ich eine sehr gute Reaktion.

00:35:28: Wie ist eigentlich so generell dein Blick auf die Bundesliga?

00:35:32: Ja... Ich habe am Sonntag Super Cup-Finale mir angeschaut, sehr intensiv.

00:35:40: Ich habe am Sonntag auch Union Berlin beobachtet.

00:35:44: Es wird extrem spannend sein wo wir uns da finden mit unserer jungen Mannschaft ja wenn man Bayern sieht die natürlich auch junge Spieler teilweise haben aber das sind von der Erfahrung schon wesentlich weiter als die Eintracht momentan ist wie wir da reagieren können und wie wir uns gegen diese Mannschaften schlagen bzw.

00:36:09: bewähren, wie wir uns gegen eine robuste Mannschaft, wie es am Samstag die Union sein wird, schlagen.

00:36:18: Also sehr spauern, die gehen relativ unbedarft hinein und denken man ich versuche mich jedes Wochenende auf die Mannschaft so gut wie möglich vorzubereiten was in meinem Aufkommengebiet anlegt.

00:36:35: Ich hoffe, dass ich einen gewissen Teil dazu beitragen kann, dass wir am Wochenende auch reisieren bzw.

00:36:42: erfolgreich sein

00:36:42: können.

00:36:43: Würdest du sagen, dass die Bundesliga noch eine absolute Top-Liga ist oder ist das Niveau teilweise sehr weit auseinander?

00:36:47: Das kann nicht so wenig beurteilen weil natürlich die Spiele... Ich war immer deutscher Bundesliga-Fan im Fernsehen und sehr viele Spiele immer wieder beobachtet aber es ist dann immer wieder was anderes wenn du an der Linie sitzt das im ummittelbaren Bereich wahrnimmst.

00:37:07: Man sieht natürlich, dass da extrem die Top-Top-Topp-Spieler genau nach England gehen.

00:37:13: Man kann dann mit gewissen Angeboten bei Weitem nicht mehr mithalten und das bekomme ich jetzt so wenig mit.

00:37:21: Aber dann ist klar, dass die feinste Ware der Spieler auf der Insel ist – das muss man sagen!

00:37:29: Ich denke, das ist jetzt auch kein großes Geheimnis.

00:37:33: Aber Mannschaften wie die Bayern oder sich Dortmund und Leverkusen, die immer wieder in der Champions League drinnen sind können schon mitspielen.

00:37:43: Das ist keine Laufkundschaft, die Deutsche Bundesliga sondern das hat schon Qualität.

00:37:50: aber England ist sicher höher einzuhalten.

00:37:53: Wenn wir auf uns schauen, viele Fans ich muss sagen haben so eine ganz große Schwierigkeit, gerade zu festzustellen.

00:37:59: Wo stehen wir jetzt eigentlich?

00:38:00: Wie geht es euch da?

00:38:02: Ja und deswegen ist auch Vorbereitung je länger sie dauert oder sehr nervenzamührend, je länger dass sie dauern beziehungsweise je näher das sich dem Ende zugeht weil man einfach gespannt ist.

00:38:17: So jetzt am Samstag können wir zeigen wo wir stehen.

00:38:24: Noch dazu, dass ich jetzt der Rookie-Bin in der Deutschen Bundesliga traue.

00:38:28: Ich traue mich das nicht zu sagen aber ich denke schon aufgrund unserer Unbeschwertheit der Spieler die sich an der Mannschaft einen gewissen Charme und Qualität geben sicher mitspielen können, dass man gewisse Überraschungsergebnisse liefern kann.

00:38:48: Auf das Jahr hingeht, da bin ich sicher nicht der richtige Experte noch, der das irgendwie beurteilen kann.

00:38:56: Also was es aufgefallen ist, dass das Adi oder bzw.

00:38:58: ihr der Mannschaft jetzt von vornherein so eine Grundordnung erst mal gegeben habt wo sie sich ja eingrufen kann und eingrufen soll?

00:39:06: Eben damit, dass ein Anker ist, damit auch jeder weiß, dass er's zu tun...

00:39:11: ...und nicht

00:39:12: zu viel durcheinander zu gründen!

00:39:13: Nein,

00:39:13: ich denke auch, dass die Mannschaft Voriges Jahr haben wir uns ja natürlich gewisse Statistiken bzw.

00:39:21: Spiele angeschaut, ich glaube über siebzehnte Gangtore bekommen hat und das war sicher dann auch Grund warum wir jetzt hier sind.

00:39:32: Wir wollten einfach versuchen der Mannschaft eine gewisse Stabilität oder ihr irgendwo Stabilitätszugeben und es heißt auch Struktur.

00:39:43: Ich hoffe, dass das weiterhin so gelingt.

00:39:46: Du hast schon gesprochen, dass wir einen Nackenschlag gegen Brentford-Adlitten haben, der uns ganz klar diese Probleme noch aufgezeigt hat.

00:39:56: Aber es war dann auch eine Möglichkeit wieder nochmal zu schärfen und auf Punkte darauf hinzuweisen.

00:40:04: Und deswegen hoffe ich, dass diese Strukturen, diese klaren Aufgaben Mittel sind, um an der Mannschaft eine Stabilität zu geben und dass wir nach vorne in Qualität haben.

00:40:19: Das sieht man bei jedem Training unterlucht man das Herz.

00:40:23: Es ist ja ganz klar, dass da nach vorn hin immer was passieren wird.

00:40:27: Aber es ist halt ein Rock'n Roll!

00:40:29: Wenn's hinten offen ist und vorhin gehts dahin, dann sind offene Spiele DK Trainer jetzt so richtig zu schätzen.

00:40:39: Wenn dann das Spiel außer Kontrolle läuft.

00:40:43: Sollten wir mal fünf, vier gewinnen?

00:40:46: Aber so geht es auch in die andere Richtung!

00:40:50: Zum Abschluss... Ich habe schon gemerkt, dass der Vorfreude sehr groß ist.

00:40:54: Wie groß ist er und was macht dich optimistisch

00:40:56: für den Stamm?

00:40:56: Ja, man macht optimistische, dass die Mannschaft jeden Tag brennt, dass sie versucht, Dinge umzusetzen.

00:41:06: die Mannschaft extrem gut im Griff hat, dass sie den Anweisungen versucht nachzukommen und dass sie das richtig gut umsetzen.

00:41:16: Und es macht mich schon sehr optimistisch und ich bin ja sowieso ein optimistischer Mensch und hoffe, dass wir gut einsteigen, einen guten Start finden und dass das Ganze relativ schnell ins Laufen kommt.

00:41:30: Das hoffen wir!

00:41:31: Ich bin mir sicher, dass es so kommen wird.

00:41:33: Klaus, vielen Dank, dass wir dich näher kennenlernen durften!

00:41:35: Ich habe zu danken.

00:41:36: Es war ein sehr angenehmes Gespräch mit dir.

00:41:38: Danke schön!

Über diesen Podcast

Eintracht Frankfurt ist viel mehr als Fußball mit all seiner Wucht und Leidenschaft. In Eintracht Frankfurt vereinen sich die Kultur und das Leben der Menschen aus ihrer Region und weit darüber hinaus. Eintracht Frankfurt ist der Schmelztiegel für Vielfalt und die Werte, die sie umgibt. Eintracht Frankfurt lebt von seiner Geschichte genauso wie von ihrer beispiellosen Innovationskraft. Und Eintracht Frankfurt ist tiefe Überzeugung.

In „Eintracht vom Main“ kommen all diese Aspekte zur Sprache. Im offiziellen Podcast des Klubs kommen die Menschen zu Wort, die für all das stehen und viel zu erzählen haben. Jan Martin Strasheim, Leiter Medien- und Kommunikation, Matthias Thoma, Leiter Eintracht Frankfurt Museum, und Elisa Sauer, Social Media Managerin, begrüßen regelmäßig Gäste zu den Themenschwerpunkten „Mensch“, „Region“ und „Geschichte(n)“.

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